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Vereinsgeschichte des 1. FC Uhingen

Obwohl auch in Uhingen schon vor dem 1. Weltkrieg in bescheidenem Umfang Fußball gespielt wurde, kam vorerst kein geregelter Spielbetrieb zustande. Dies änderte sich, als nach dem Krieg im TV Uhingen der Sport wieder aufgenommen wurde. Zu Leichtathletik und zum Turnen, den beiden Sportarten, die vorrangig betrieben wurden, gesellte sich zunächst eine Faustballmannschaft, die recht beachtliche Erfolge erringen konnte. Sie bildete den Kern der im Jahre 1920 gegründeten Fußballabteilung des TV Uhingen. Lediglich zwei Spieler dieser Mannschaft - Fritz Steinbuch und Julius Breßmer, der zugleich das Amt des 1. Vorstands übernahm - hatten zuvor aktiv Fußball gespielt, so daß anfänglich hohe Niederlagen nicht ausbleiben konnten. Doch recht bald überwand die Mannschaft, die sich schon kurz nach ihrer Gründung durch Göppinger Spieler verstärkte, durch ihre Begeisterung diese Anfangsschwierigkeiten. Sie verbesserte sich von Spiel zu Spiel. Anderseits wurde jedoch durch diese erfreuliche Aufwärtsentwicklung die Sportplatzfrage immer akuter. Nur schwer kann man sich heute vorstellen, welche Belastungen die Mannschaft auf sich nahm, als sie nach fast jedem Spiel die Tore abbauen mußte. Verständlich ist, daß große Erleichterung herrschte, als die Abteilung auf dem Gelände bei der Pumpstation einen geeigneten Platz und damit eine echte Heimat finden konnte. Gerne wurden deshalb die Mühen in Kauf genommen, die erforderlich waren, um diese Fläche in einen bespielbaren Zustand zu bringen.

Mit Eifer und Begeisterung wurden im Jahre 1921/22 die ersten Verbandsspiele in der C-Klasse bestritten. Diese Einstellung war neben dem inzwischen beachtlich angestiegenem Können der Mannschaft die Grundlage für den Gewinn der Meisterschaft, die gegen so starke Rivalen wie Reichenbach und Ebersbach errungen wurde. Noch größer war die Freude, als die Elf in den anschließenden Aufstiegsspielen ihre Erfolgsserie fortsetzen und sich den Aufstieg in die B-Klasse erkämpfen konnte. Zu dieser erstaunlichen Entwicklung trugen in erster Linie die Kameraden bei, die aus Göppingen und Faurndau zu uns gestoßen waren. Das besondere Paradestück jener Elf war ein sehr schußkräftiger Sturm.

Ihm war es letzten Endes auch zu verdanken, daß in der höheren Spielklasse ebenfalls auf Anhieb der Titelgewinn gelang und anschließend der Aufstieg in die A-Klasse erkämpft werden konnte. Unsere Elf hatte damit eine Leistung erbracht, auf die wir heute noch stolz sein dürfen. Auch in der neuen Spielklasse schlug sie sich achtbar und belegte als Neuling einen guten Mittelplatz. In den folgenden Jahren kämpften wir allerdings mit wechselndem Erfolg in den verschiedenen Klassen.

Die starre Haltung, die von den maßgebenden Sportverbänden in jener Zeit eingenommen wurde, zwang zur Selbständigkeit, da man weiterhin den Fußballsport ausüben wollte. Am 14. Dezember 1922 beschloß eine außerordentliche Versammlung im Gasthaus zur "Traube", sich unter dem Namen 1. FC 1920 Uhingen neu zu konstituieren. Im gütlichen Einverständnis trennte man sich vom TV Uhingen mit dem uns auch heute noch ein gutes Verhältnis verbindet.
Im Jahre 1926 wurde beschlossen, beim Sportplatz ein Clubhaus zu erstellen. In gemeinsamer Arbeit und unter großen Opfern der Mitglieder konnte das Vorhaben auch verwirklicht werden. Trotz umfangreicher Eigenleistungen mußte zu seiner Finanzierung eine Schuldenaufnahme von 3.000 DM getätigt werden. Sparsamkeit und Idealismus der Mitglieder trugen dazu bei, daß das Darlehen in verhältnismäßig kurzer Zeit getilgt werden konnte. Im Jahre 1935 konnte die Vereinsfamilie zusammen mit zahlreichen Gästen aus Anlaß des 15-jährigen Stiftungsfestes die Fahnenweihe feiern.

 

verein 1935
1. Mannschaft, ungeschlagener Aufstiegsmeister zur Bezirksklasse 1936

         
Wie viele andere Vereine hatten auch wir durch den 2. Weltkrieg große Verluste zu beklagen. Zahlreiche aktive Spieler und Mitglieder mußten ihr Leben lassen oder kehrten schwer verwundet zurück. Besondere Anerkennung verdient die Treue, die einige der hart betroffenen Kameraden unserem Verein gegenüber bewiesen haben.

Nach dem Zusammenbruch im Jahre 1945 mußten erneut große Schwierigkeiten überwunden werden. Jedes Spiel setzte eine Genehmigung der Besatzungsmacht voraus. Darüber hinaus befanden sich Sportplatz und das Clubhaus in einem katastrophalen Zustand. Nur durch den unermüdlichen Einsatz einiger Mitglieder konnten die Anlagen wieder so weit instand gesetzt werden, daß ein geregelter Spielbetrieb aufgenommen werden konnte.

Ein halbwegs normales Vereinsleben war seinerzeit aber nur durch die Gründung eines Großvereins möglich, in dem unter der Leitung von Wilhelm Hiller sämtliche Uhinger kultur- und sporttreibenden Vereine zusammengeschlossen waren. Schon bald zeigte es sich jedoch, daß innerhalb dieses Vereins die einzelnen Interessen zu verschiedenartig waren. In einer außerordentlichen Generalversammlung, die am 12. Juni 1948 im Gasthaus zum "Hirsch" stattfand, wurde deshalb beschlossen, den Verein wieder unter dem alten Namen 1. FC 1920 Uhingen ins Leben zu rufen.

Den nächsten Höhepunkt unserer Vereinsgeschichte bildete das 30-jährige Jubiläum vom 19.-21. August 1950. Beachtliche sportliche Erfolge stellten sich kurz danach ein. Im Jahre 1952/53 errang sowohl die 1. als auch die 2. Mannschaft die Meisterschaft der A-Klasse, ohne daß wir uns allerdings für die 2. Amateurliga qualifizieren konnten. Jedoch schon ein Jahr später wurde der Titelgewinn wiederholt und der Aufstieg in die 2. Amateurliga erkämpft.

 

verein 1953
Meistermannschaft 1953-54
Von links: Trainer Görlitz, 2. Vorstand Ernst Maisch, Wilhelm Eberhardt, Helmut Schneider, Willi Öchsle, Heinz Bohl, Heinrich Kropf, Helmut Reiß, Alfons Rehm, 1. Vorstand Albert Mergenthaler, Spielleiter Otto Fritz; knieend: Martin Weil, Willi Jordan, Heinz Feyl, Erich Böckel, WiIIi Baur.

 

Leider war der Höhenflug aber nur von kurzer Dauer. Obwohl wir auch in der 2. Amateurliga zeitweilig die Tabelle anführten, mußten wir am Ende der Saison wiederum den Weg in die A-Klasse antreten. Doch es sollte noch schlimmer kommen, denn ein Jahr später zählten wir erneut zu den Absteigern und landeten damit in der B-Klasse. In den folgenden Jahren konnten wir uns zwar regelmäßig in der Spitzengruppe behaupten, doch mit dem Wiederaufstieg wollte es einfach nicht klappen. Immer wieder plazierte sich ein anderer Verein vor uns. Dazwischen feierten wir im Jahre 1960 unser 40-jähriges Jubiläum, diese Festlichkeit dürfte noch heute als großer Erfolg gewertet werden. Endlich glückte uns im Jahre 1964 der Titelgewinn, durch den wir in die A-Klasse aufgestiegen sind.
 

verein 1965

FC Uhingen Meister der B-Klasse 1965
TrainerZapadlo, Vorstand H. Wenzelburger, F. Widmaier, W. Baur, F. Frey, A. Feyl, R. Maisch, K. Wandel, Spielleiter G. Wittmann
knieend: E. Walter, D. Schmid, O. Schnitzler, E. Minich, J. Laps.

 
Aber leider war auch diese Freude von kurzer Dauer, denn nach einem spannenden Abstiegskampf mußten wir 1965 in die B-Klasse zurück. Doch schon ein Jahr später errangen unsere Aktiven die Doppelmeisterschaft und wir konnten damit den sofortigen Wiederaufstieg in die A-Klasse feiern. Allerdings wollen wir nicht verschweigen, daß wir danach froh waren, wenn der Klassenerhalt jeweils für ein weiteres Jahr gesichert war.

Zu einer großen Zielsetzung sahen wir uns nach reiflicher Überlegung im Jahre 1969 gezwungen, denn unser bestehendes Clubhaus mußte dringend durch einen Neubau ersetzt werden. Voraus ging der Entschluß, trotz Errichtung der Querspange Faurndau zur Umgehungsstraße Göppingen, in der angestammten Heimat zu verbleiben. Der erste Spatenstich für das neue Vereinsheim erfolgte im Juni 1970.

Nach den Plänen des Ehrenmitgliedes Architekt Ernst Maisch entstand in zweijähriger Bauzeit ein schönes zweckmäßiges Vereinsheim. Die offizielle Einweihungsfeier des neuerbauten modernen Clubhauses erfolgte am 17. Juni 1972. Bereits im Spätherbst 1972 wurde mit dem Bau eines neuen Sportplatzes begonnen. Die Fertigstellung bzw. das Einsäen des Rasens erfolgte im Herbst 1973.

Durch diesen Umstand war man gezwungen, die Spielrunden 1972/73 und 1973/74 auf dem Hartsportplatz auszutragen. Aufgrund der hohen Kosten, die für den neuen Sportplatzbau veranschlagt waren, sah sich die Vereinsführung gezwungen, Maßnahmen zu ergreifen, um die Kosten auf ein Minimum zu senken. Ein glücklicher Umstand war, daß der Verein durch die Initiative einiger Vereinsmitglieder die Pioniere der 1. US-Infanteriedivision zur Erstellung der Rohplanie gewinnen konnte.

Im September 1973 wurde dann das alte Clubhaus abgebrochen und die offizielle Stadioneinweihung fand am 24. Juli, 1974 statt, wobei es dem Verein gelungen war, die Profi-Mannschaft des 1. FC Nürnberg zu verpflichten.
Auch im Spielbetrieb war es eine erfolgreiche Zeit, denn der FC Uhingen konnte 1972 den Meistertitel in der A-Klasse erringen und stieg damit in die 2. Amateurliga auf.

 

verein 1972
Meister 1971/1972, A-Klasse
Staffelleiter Wieland, Vorstand H. Wenzelburger, O. Häfner, R. Beug, W. Rieker, W. Schumann, R. Koinegg, F. Frey, Trainer H. Schneider, H. Reim.
Von links: K. Weil, K. Wandel, L. Klockow, A. Bigelmaier, H. Roth, D. Schumann.

 

Im Spieljahr 1972/73 konnte sich die Mannschaft im vorderen Mittelfeld behaupten, doch bereits ein Jahr später mußte man mit sage und schreibe 29:31 Punkten wieder in die A-Klasse absteigen. Dieser Abstieg war sehr unglücklich, denn 9 Mannschaften schwebten vor dem letzten Spieltag in Abstiegsgefahr und letztlich war das Torverhältnis ausschlaggebend. Es folgten dann bis 1979 wechselnde Erfolge unter verschiedenen Trainern. Erfolgreich war in diesem Zeitraum die Reservemannschaft, die insgesamt dreimal Meister wurde.

In der Saison 1979/1980 wurde der FC Uhingen dann unter der Leitung von Rolf Maisch souverän mit sechs Punkten Vorsprung Meister in der neu gegründeten Bezirksliga und gewann außerdem den Bezirkspokal mit 3:2 gegen den TB Ruit.

 

verein 1980

Meister 1979/1980, Bezirksliga
Spielleiter Barchet, Seeger, W. Schumann, D. Bantle, A. Feyl, C. P. Rau, R. Beug, u. Feyl, H. Mürdter, H. J. Schurr, Trainer Maisch, D. Stadelmaier.
Von links: K. Riegert, A. Weber, T. Schneider, J. Schorstädt, K. U. Jester.

 

Damit war der Sprung in die Landesliga Staffel 2 geglückt. Dieser sportliche Erfolg war die passende Grundlage für die Feierlichkeiten zum 6O-jährigen Vereinsjubiläum, das vom 4.-7. Juli 1980 auf dem FC-Gelände gefeiert wurde.
Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Fußballspiel gegen die Profis des Karlsruher SC, das der Bundesligist mit 4: 1 gewann.

Die folgenden Jahre in der Landesliga waren die sportlich erfolgreichsten in der Vereinsgeschichte. Bereits in der ersten Saison machte der FC im WFV-Pokal Furore, als in der 4. Pokalrunde beim Oberligisten FV Biberach sensationell mit 2:3 gewonnen wurde. Ein weiterer Erfolg in der nächsten Runde hätte die Teilnahme am DFB-Pokal bedeutet, doch beim SC Geislingen verlor man unglücklich und auch ein weiteres Relegationsspiel gegen den FC Eislingen wurde verloren. Die erste Punkterunde in der Landesliga beendete der FC als ausgezeichneter Fünfter.

Im folgenden Jahr hatte die junge Mannschaft einen schwachen Start, doch in einem großartigen Endspurt blieb man in 16 Begegnungen unbesiegt und erreichte zum Abschluß noch den achten Platz. In der Saison 82/83 konnten sich die Spieler erneut gegen einen Bundesligisten messen. Im Rahmen der Einweihung des Haldenberg-Stadions spielten sie gegen die Profis von Hertha BSC Berlin.

In der Punkterunde konnte sich der FC mit dem fünften Tabellenplatz endgültig in der Landesliga etablieren.
Ein neues Kapitel wurde in dieser Saison aufgeschlagen, denn die Reserve wurde auf eigenen Wunsch als FC Uhingen II in der Kreisliga B angemeldet. Unter Trainer Helmut Mürdter, unterstützt von Spielleiter Dieter Höfle und Rainer Maier, hatte die Mannschaft einen optimalen Auftakt, denn im ersten offiziellen Spiel im Bezirkspokal, konnte sich der FC 11 beim Bezirksligisten TSG Salach durchsetzen.

 

verein 1983
Trainer Mürdter, Jester, Weißkopf, Micke, Frey, Grupp, Betreuer Maier, Voith, H. Rau, C-P. Rau, Wiese, Dittmar, Alois, Deckert, Blum, Wittenzellner, Feyl, Höfle. 1. Spielführer C-P. Rau, 2. Spielführer F. Grupp.

 

In der Punkterunde gab es dagegen nicht den erhofften Start.
In den ersten acht Spielen konnte Trainer Mürdter verletzungsbedingt nie die gleiche Mannschaft aufstellen und mit 8:8 Punkten reichte es nur für Platz acht. Doch dann wurde die Mannschaft in den restlichen 14 Spielen nicht mehr besiegt, erreichte 26:2 Punkte und 48:19 Tore, mußte die Meisterschaft letztlich aber dem FSV Uhingen überlassen, der um ein sechs Treffer besseres Torvehältnis hatte.

Auch in den nächsten zwei Jahren reichte es dann immer nur zur Vize-Meisterschaft.
In der Saison 1983/84 wollte Trainer Maisch eine schöpferische Pause einlegen und der FC verpflichtet als neuen Trainer Günter Blessing. Doch als der FC nach sechs Spieltagen nur eine Begegnung gewonnen hatte und im Keller stand, trennte man sich von Günter Blessing und mit Roland Bohl, der nach seiner Oberligazeit nun den FC II verstärkte, übernahm wieder ein Mann aus den eigenen Reihen das Traineramt. Mit einer Serie von 13:3 Punkten im Endspurt konnte die Mannschaft die Abstiegsgefahr bannen und letztlich die Runde als Zehnter abschließen.

In der folgenden Saison gab es dann, unter der Leitung von Roland Bohl, mit dem dritten Tabellenplatz in der Endabrechnung die beste Plazierung in der Landesliga-Ära.

Trotz des obligatorischen Fehlstarts, nach fünf Spielen 2:8 Pkt. - der 1. Sieg am 6. Spieltag -, fehlten dem FC dank einer tollen Rückrunde mit einer Heimserie von 17:1 Pkt., in der Endabrechnung zwei Punkte zum Verbandsligaaufstieg. Dies schaffte der TV Wiblingen, der bei gleicher Punktzahl und Tordifferenz gegen Au ein Entscheidungsspiel machen mußte und vor 2800 Zuschauern bereits nach 28 Sekunden das Tor des Tages schoß.

Bis drei Spieltage vor Schluß hatte der FC alle Chancen auf die Meisterschaft, doch durch ein Eigentor in der Schlußminute beim vorletzten Stgt-Münster verlor man das Spiel und damit die Chancen auf den Titel.
Auch in der Saison 85/86 war Roland Bohl der verantwortliche Trainer beim FC und hatte die bekannten Startprobleme. Doch die rote Laterne konnte am 4. Spieltag abgegeben werden, als man überraschend das Derby beim FC Eislingen mit 0:1 gewann. In der Folgezeit arbeitete sich der FC bis auf den 6. Platz nach vorne. Doch als Fotarellis in der Winterpause den Verein verließ und noch zahlreiche Verletzte zu beklagen waren, kam der FC wieder in arge Bedrängnis und konnte erst am letzten Spieltag mit einem 2:1 Heimsieg gegen Neuhausen den Klassenerhalt sichern.

Auch die nächsten beiden Runden waren vom Abstiegskampf geprägt, während man 86/87 nach einem Trainerwechsel unter der Regie von Fritz Millinger den Kopf aus der Schlinge ziehen konnte, zierte man im darauffolgenden Jahr fast durchweg das Tabellenende und mußte nach 8 Jahren Landesligazugehärigkeit in die Bezirksliga absteigen.

Für die erste Bezirksligarunde hatte sich der FC einiges vorgenommen, doch bereits in der Vorbereitung brach sich Mannschaftskapitän Achim Feyl das Bein und der FC hatte mit 0:8 Punkten auch eine Klasse tiefer seinen obligatorischen Fehlstart. Doch mit 13:1 Pkt. in Serie konnte sich die Mannschaft danach wieder in den oberen Regionen orientieren. Aber nach der Winterpause konnte an diese Leistung nicht angeknüpft werden und die Chancen auf die Meisterschaft waren schon frühzeitig verspielt. Allerdings hatte der FC mit 74 erzielten Toren den erfolgreichsten Sturm der Bezirksliga und konnte sich so wenigstens den "Offensivpokal" einer Brauerei sichern.

Das Ziel Landesligaaufstieg war in den nächsten Jahren leider kein Thema mehr. Vielmehr war diese Zeit von Trainerwechsel und dem Kampf um den Verbleib in der Bezirksliga geprägt. Sowohl in der Runde 89/90 unter Fred Frey als Interimstrainer, als auch 90/91 unter UIi Haug, der in der Winterpause das Kommando übernahm, konnte der Klassenerhalt jeweils erst am letzten Spieltag gesichert werden.

In der Saison 91/92 hatte der FC endlich einmal einen verheißungsvollen Start, bis zum 8. Spieltag blieb man unbesiegt, bis zum 10. Spieltag führte man die Tabelle an und blieb weitere 10 Spiele dem späteren Meister Plochingen hart auf der Ferse und beendete die Runde als Vierter.

Auch in der folgenden Saison war der FC, nach den üblichen Startproblemen, zum Jahresende dank einer tollen Serie zeitweise Tabellenführer. Doch in der Winterpause legte UIi Haug sein Amt nieder und die Mannschaft konnte an die Leistungen der Vorrunde nicht mehr anknüpfen und wurde letztlich Siebter.

Im Jahr darauf gab es ein weiteres negatives Kapitel in der Vereinsgeschichte. Der FC kam nie richtig in Tritt und der erste Sieg gelang erst am 12. Spieltag. Auch Rolf Maisch, der Günter Zimmer bereits früh ablöste konnte mit der dünnen Spielerdecke und den Verletzungsproblemen nicht verhindern, daß der FC bereits drei Spieltage vor Schluß als Absteiger feststand.

Doch rechtzeitig zum 75-jährigen Jubiläum konnte der FC in der abgeschlossenen Saison diese Scharte wieder ausmerzen und mit einem nervenaufreibenden Finish im letzten Spiel aufgrund des besseren Torverhältnisses die Meisterschaft und damit die Rückkehr in die Bezirksliga sichern. Der FC war am öftesten von den Favoriten an der Tabellenspitze, mußte aber immer wieder Rückschläge hinnehmen.

Als zum Jahresende beim JC Donzdorf und in Ottenbach verloren wurde und es zu Hause gegen BolI nur zu einem Unentschieden reichte, schien der Traum vom direkten Wiederaufstieg ausgeträumt.

Doch nach der Winterpause schaffte die Mannschaft sieben Siege in Folge und konnte die Tabellenführung wieder übernehmen. Mit einem Punktverlust im Heimspiel gegen Wäschenbeuren und einer Niederlage in Dürnau, gab es kurz vor Saisonende nochmals einen Rückschlag, aber vor dem letzten Spieltag war der FC dank des besseren Torverhältnisses wieder vorne und konnte mit einem Heimsieg gegen den JC Donzdorf die Meisterschaft sichern. Die Dramatik dieses Spiels dürfte den meisten noch gut in Erinnerung sein, denn sechs Minuten vor Schluß konnten die Gäste mit einem irregulären Handtor die Uhinger Führung ausgleichen und alles schien verloren. Als niemand mehr daran glauben wollte, gelang dann Roland Schraml zwei Minuten vor Schluß der Siegestreffer und machte damit die Meisterschaft perfekt.

   

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